Bürogeschichte

1986

Bei den ersten Umsetzungen von Maßnahmen in der Städtebauförderung des Marktes Mitterfels wird der Architekt Thomas Molnar vom Landschaftsarchitekt Andreas Kulzer in der Bauleitung unterstützt. Die Zusammenarbeit funktioniert reibungslos, so dass Thomas Molnar seine Lehrtätigkeit in Stuttgart beendet und Andreas Kulzer sein Angestelltenverhältnis bei einem Bogener Ingenieurbüro kündigt um ein gemeinsames Büro zu gründen:

Molnar + Kulzer

1987

In einem älteren Zweifamilienhaus in der Lindenstraße 34 in Straßkirchen wird das erste Büro eingerichtet und die ersten zwei fest angestellten Mitarbeiter eingestellt: Eine Bauzeichnerin und eine Sekretärin. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Architekten, Stadt- und Landschaftsplanern in einem Büro ist damals ein Novum. Es entstehen fachübergreifend qualitätvolle Gesamtkonzepte. Stadtsanierung und Dorferneuerungmaßnahmen in Niederbayern und der Oberpfalz bilden die Basis für das erste Wachstum des Büros.

1989

Mit der politischen Wende in der DDR eröffnen sich neue Perspektiven. Auf Anregung der damaligen Bundesbauministerin Gerda Hasselfeldt aus Haibach entstehen Kontakte zur Stadt Spremberg in der brandenburgischen Niederlausitz. 1990 wird das dortige Büro in der Heinrichstraße gegründet. Mit der Bürogründung in Spremberg wird der Weg bereitet für ein dauerhaftes Engagement in den neuen Bundesländern.

1991 / 1992

Mit den steigenden Aufgaben wurde auch die Partnerschaft erweitert. Mit Albert Stoll, einem Architekten und Regierungsbaumeister kam eine Verstärkung für den Hochbaubereich in die Partnerschaft. Von nun an heißt das Büro Molnar Kulzer Stoll. Die erfolgreiche Arbeit in der Stadtplanung trägt Früchte. Immer mehr Kommunen in Bayern und Brandenburg zählen zum neuen Kundenkreis. Da Thomas Molnar für den Wahlkreis Spremberg in den Bundestag gewählt wurde, wird für die Büroleitung in Spremberg ein weiterer Partner aufgenommen: Werner Hillmann. Der Architekt und Stadtplaner verstärkt ab Januar 1992 die Partner in Spremberg. Es sollte keine große Namensänderung geben. Das Büro firmierte fortan unter dem Namen MKS Planungsbüro.

In Thüringen wird eine kleine Niederlassung eingerichtet, die im bayerisch-thüringischen Grenzraum Projekte bearbeitet.

1993-1995

Das Büro in Straßkirchen wird zu eng. Ein Büroneubau in der Lindenstraße 34a wird realisiert. Auch in Spremberg platzt das Büro aus allen Nähten. Mit der Sanierung der historischen Bürstenfabrik in der Muskauer Straße in Spremberg wurde ein modernes Büro- und Wohnzentrum geschaffen.  Mit dem Umzug dorthin hat sich MKS in den neuen Bundesländern etabliert. Nach dem Ausscheiden aus dem Bundestag orientiert sich Thomas Molnar nach Berlin. Eine kleine Niederlassung wird eröffnet. Mit über 55 Mitarbeitern an nunmehr vier Standorten wird MKS ein mittelgroßes Unternehmen.

1996-1999

Zunehmender Konkurrenzdruck und geringere Mittelausstattung der öffentlichen Hand zwingen zu Einsparungen. Das Thüringer Büro wird an die dortigen Mitarbeiter übergeben, die von nun an in eigener Regie das Begonnene fortsetzen. Problematische öffentliche Haushalte und keine Erwartung an Besserung machen es notwendig, das Büro so zu verkleinern, dass die Leistungsfähigkeit erhalten bleibt und zukünftig mit geringerem Personalstamm gearbeitet wird. Im gleichen Zuge wie sich die Kommunen konsolidieren, muss sich auch das Büro neu orientieren. Neue Aufgabenfelder werden erarbeitet. Der Stadtumbau im Osten gewinnt hierbei an Bedeutung.

2004 / 2005

Für den Hauptsitz in Niederbayern keine leichte Entscheidung: Der Standort Straßkirchen wird nach fast 20 Jahren nach Ascha verlagert. Etwas kleiner und nicht mehr auf drei Ebenen bietet das neue Büro alles was für ein modernes Büro notwendig ist. Ende des Jahres 2004 erfolgt der Umzug, ab 1. Januar 2005 wird die Arbeit in Ascha aufgenommen.

2006

Am 30.11.2006 verstarb unsere Kollegin Kerstin Wintermeier bei einem tragischen Verkehrsunfall. Kerstin war seit ihrer Lehre im Büro. Wir verloren mit ihr eine sehr geschätzte, kompetente und zuverlässige Kollegin und Mitarbeiterin.

2007-2009

Die Büros in Spremberg und Berlin übernehmen Großprojekte für Pflegeeinrichtungen des Union-Hilswerkes in Berlin. Mit den Projekten in Hermsdorf und in der Fidicinstraße kommt eine neue Qualität in die Hochbauplanung.

Am 01.04.2008 wurde aus der Architekten-GbR eine Architekten-GmbH. Das Büro firmiert fortan als MKS Architekten - Ingenieure GmbH.

2012-2013

Die zwei Mitbegründer Thomas Molnar und Albert Stoll ziehen sich aus dem Büro zurück. Die Geschäftsführung wird für die Zukunft neu aufgestellt: Neue Mitgesellschafter werden die Architektin Cathrin Petrick, der Landschaftsarchitekt und Stadtplaner Thomas Althammer sowie die Bauingenieurin Stefanie Oberberger. Alle drei sind langjährig erfahrene Mitarbeiter von MKS und sichern auch künftig die interdisziplinäre Ausrichtung.

2016

Im Herzen der Weltkulturerbe-Stadt Regenburg kommt zum 1.1.2016 eine Niederlassung hinzu, um insbesondere für die Kommunen in der Oberpfalz als qualifizierter Ansprechpartner und leistungsfähiger Dienstleister zur Verfügung zu stehen.